Scientia, Physik und Chemie
  Salze
 
Salze sind Ionenverbindungen, die bei Normalbindungen in festem Zustand vorliegen. Sie sind aus Metallionen und Säurerestionen aufgebaut.Beim Schmelzen oder Auflösen in Wasser werden die Ionen frei beweglich und leiten den elektrischen Strom.Salze sind durch hohe Schmelz- und Siedetemperatur charakterisiert. Kochsalz (NaCL) schmilzt z.B. bei 800 °C, Berylliumoxid bei 2550 °C. Viele Salze sind in gut löslich, andere sind schwer löslich oder praktisch unlöslich. Eine wichtige Möglichkeit der Salzbildung ist die Neutralisation. Gibt man zu einer Säurelösung so lange Hydroxidlösung, bis der Indikator weder alkalisch noch sauer anzeigt, ist die Lösung neutral.Man bezeichnet die Reaktion zwischen Säuren und Basen auch als Neutralisation.

Kristallstruktur des Salzes Natriumchlorid



Wortgleichung:
Lauge + Säure -> Salz + Wasser

Beispiel :
NaOH + HCL -> NaCL + H2O 

Aus der Ionengleichung 
                  Na(+) + OH (-) + H3O (+) + CL (-) -> Na(+) + Cl(-) + H2o
lässt sich erkennen, dass nicht alle Ionen an der Reaktion beteiligt sind. Die Metallionen und die Säurerestionen liegen weiterhin unverändert vor. Nur die Oxoniumionen der Säure und die Hydroxidionen der Lauge reagieren unter Bildung von Wasser miteinander:
                          H3O(+) + OH(-) -> 2 H2O
Aus Ionen entstehen Moleküle, Säure- und Basewirkung heben sich auf. Die Metallionen und die Säurerestionen bilden zusammen das Salz. Schwer lösliche Salze fallen als Niederschläge aus,während leicht lösliche Salze in Form frei beweglicher Ionen in Wasser gelöst bleiben. Dampft man die Salzlösung ein, erhält man kristalline Feststoffe, in denen die Ionen zu Ionenverbänden zusammengeschlossen sind.

Quelle: Handbuch Naturwissenschaften

















































 
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